Serengeti

Zum ersten, zum zweiten und zum dritten...

Autor: Michael Schacht
Verlag: Abacus Spiele
Erschienen: Nürnberg 2007
Anzahl Spieler: 3 - 5
Altersgruppe: ab 8 Jahre
Spieldauer: 30 Minuten
Spielregel: SerengetiD.pdf

Serengeti Foto: www.boardgamegeek.com

Spielidee:

Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Kunstsammlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, afrikanische Schnitzereien auf dem Markt von Timbuktu zu erwerben. Doch welcher der Spieler besitzt am Ende die größte Kunstsammlung und erlangt den Ruf eines berühmten Kunstsammlers?


Spielmaterial:

30 Spielkarten, 65 Chips (Geld), 1 Spielregel


Serengeti - Spielmaterial Foto: www.boardgamegeek.com


Spielvorbereitung:

Zuerst werden die 30 Spielkarten gemischt und als verdeckter Stapel in die Tischmitte platziert. Die Spieler erhalten jeweils 10 Geldchips als Startkapital von der Bank und das Spiel kann beginnen.


Spielbeschreibung:

Das Spiel besteht aus fünf Durchgängen. Pro Durchgang werden drei Runden gespielt. In der ersten Runde eines Durchgangs deckt man eine Karte, in der zweiten Runde zwei Karten und in der dritten Runde drei Karten auf. Nach dem Aufdecken werden die Karten versteigert. Der Startspieler kann das erste Gebot abgeben und die weiteren Spieler folgen im Uhrzeigersinn. Man bezahlt die Karten immer mit Geldchips. Reihum kann das Gebot von den einzelnen Spielern nur erhöht werden. Wer aussteigen möchte, kann passen.

Die Spieler dürfen allerdings niemals ein Gebot abgeben, welches einer ihrer bereits erworbenen (Zahlen-)Karten entspricht. Bei zweistelligen Geboten wird nur die zweite Ziffer verglichen. Falls ein Spieler ein solches falsches Gebot abgibt, muss er als Strafe einen Geldchip an die Bank bezahlen. Er kann dann neu bieten oder aussteigen.

Grundsätzlich gilt, wer in der ersten Versteigerungsrunde aussteigt, bekommt 2 Geldchips von der Bank. Sollten die Spieler kein Gebot abgeben, erhält der Startspieler die Karten kostenlos. Ansonsten gewinnt der Höchstbietende die Auktion und erhält die jeweilige Kartenauslage. Wichtig ist, dass die Spieler möglichst Karten gleicher Farbe sammeln, denn nur die bringen zum Schluss viele Punkte. Nach jeder Auktion wird der Erlös gleichmäßig unter den Spielern aufgeteilt. Allerdings gilt dies nur für die Spieler, die eine Karte besitzen, die dem Gebot bzw. der letzten Ziffer des Gebots entsprechen. Sollte keiner der Spieler eine entsprechende Karte erworben haben, wird das Geld an alle Nicht-Käufer aufgeteilt. Der Spieler, der die Karte(n) ersteigert hat, erhält also nichts von dem Geld. Als Erwerber wird er jedoch automatisch neuer Startspieler und ein neuer Durchgang beginnt.

Spielende:
Sobald alle Kunstsammlerkarten aufgebraucht sind, endet das Spiel. Grundsätzlich erhalten die Spieler für alle ihre Karten Siegpunkte. Hierbei gilt jedoch, je mehr Karten einer Farbe man besitzt, desto höher ist der Punktewert. Außerdem erhält der Spieler mit dem meisten Geld drei Siegpunkte. Wer die meisten Siegpunkte erlangt, hat gewonnen. Bei Gleichstand zählt die Mehrheit der Geldchips.


Fazit:

Serengeti ist ein einfaches Versteigerungsspiel. Die Gebote wollen gut überlegt sein, da man sich nicht schon zu Anfang des Spiels Karten von vielen unterschiedlichen Zahlen zulegen sollte. Recht schnell ist man ansonsten sehr eingeschränkt, was die Höhe der Gebote betrifft. Hier ist Bluffen gefragt. So kann man nämlich, obwohl man die Karten nicht ersteigern möchte, den Preis in die Höhe treiben; und das möglichst so, dass man selbst von den Einnahmen profitiert. Bei Serengeti handelt sich übrigens um eine überarbeitete Neuauflage des Spiels „Don“ von Queen Games.

Das Spiel weist eine gut erklärte Regel und schöne afrikanische Kartensymbole auf. Außerdem ist „Serengeti“ sehr schnell erlernbar und von kurzer Spieldauer. In unseren Spielrunden wollte der Funke allerdings nicht so recht überspringen, da uns andere Absackerspiele besser gefallen. Wenn man jedoch ein Freund von Versteigerungsspielen ist, bekommt man mit „Serengeti“ ein nettes, interaktives Spiel, das sich als „Absacker“ eignet.

Wir danken dem Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!


Unsere Spielspaß-Wertung: kann nicht begeistern


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