Toni Tümpel

Foto: www.zoch-verlag.com

  • Autor: Thierry Denoual
  • Grafik: Gabriela Silveira
  • Verlag: Zoch Verlag
  • Erschienen: Nürnberg 2007
  • Anzahl Spieler: 2 - 6
  • Altersgruppe: ab 4 (5) Jahren
  • Spieldauer: 15 Minuten
 

Pressetext:

"TONI TÜMPEL, Willi Weiher und Petra Pfütze mit ihrer frechen Froschbande haben es auf die Sonnenbrille auf der Statue des berühmten Froschs abgesehen. Einst brachte der berühmte Teichtenor Freddy Frosch mit dem Lied „Fröschlein komm’ bald wieder“ alle Krötenherzen zum Schmelzen. Deshalb haben ihm die Kröten auch ein Denkmal auf einer mit Blumenteppichen übersäten Seerose errichtet. Dort kann nun jeder Frosch die berühmte Sonnenbrille des Sängers bestaunen. Wären da nicht Freddys Froschenkel: TONI TÜMPEL und seiner Bande macht nämlich nichts mehr Spaß, als von Seerosenblatt zu Seerosenblatt zu hüpfen, um Freddys Sonnenbrille zu stibitzen. TONI TÜMPEL ist ein raffiniertes Gedächtnisrennen für Kinder ab 5 Jahren und spricht die Merkfähigkeit der Kleinsten an. Die haptisch ansprechenden Holzfrösche versetzen schon die jüngsten Kaulquappen in eine spielerische Hochstimmung, bei der sie alten Fröschen und griesgrämigen Kröten keine Chance lassen."

Toni Tümpel - Spielaufbau

Foto: www.zoch-verlag.com

Fazit:

Toni Tümpel - Die Augen

Foto: www.boardgamegeek.com

Toni Tümpel ist ein kurzes und kurzweiliges Kinderspiel mit zwei Varianten für Kinder ab 4 bzw. 5 Jahren. Es kann allerdings auch durchaus schon in beiden Varianten von jüngeren (spielerfahrenen) Kindern gespielt werden (3,5 Jahre und aufwärts).

Toni Tümpel in der Variante ab 5 Jahren ist stark dem Kinder-Klassiker „Zicke Zacke Hühnerkacke“ nachempfunden. Statt der Position der 12 Bilderkarten des Kultspiels „Zicke Zacke“ muss man sich hier merken, welches der augenscheinlich gleichen Augen der 9 Kröten eine weiße Unterseite hat. Wer das weiß, transportiert mit seinem Frosch als Trophäe eine Sonnenbrille einmal im Seerosenkreis und hat gewonnen. Tippt man dagegen auf das falsche Auge, so tauschen Kröten die Plätze und nur Kinderhirne vermögen sich zu merken, welche Augen nun aufzudecken sind. Bei der Variante für jüngere Kinder entfällt dieser Krötentausch, was das Spiel für Erwachsene gewinnbarer macht.

Die Gestaltung des Spiels ist ansprechend. Kein zerbrechliches Plastik, sondern durchweg schöne Holzteile, auch wenn die Sonnenbrille dem einen oder anderen Frosch leicht von der nicht vorhandenen Nase rutscht. Hier würde man sich eine geringfügige Überarbeitung der kleinen Frösche wünschen.

Insgesamt ist es ein nettes Spiel, das Kinder gern spielen. Die Regeln sind klar und einprägsam. Und dennoch: mit Zicke-Zacke kann es nicht konkurrieren. Bei gleicher Spielidee und gleicher Spieldauer ist die Jagd auf die Schwanzfedern für klein und groß noch spannender und durch die 12 verschiedenen Motive der Karten optisch noch ansprechender. Und nebenbei bemerkt: Karten aufdecken ist zwar nicht gerade selten, aber positiver besetzt, als Kröten die Augen herauszuziehen und drunter zu schauen, auch wenn zumindest Kinder im Vorschulalter diese Parallele sicher noch nicht ziehen.

 

Unsere Spielspaß-Wertung:

geht so

Wir danken dem Verlag für die Zusendung des Rezensionsexemplars!

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